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Veröffentlichungen
„Mediation trifft Medizin -
Konfliktlösung auf Augenhöhe“
veröffentlicht im Deutschen Ärzteblatt, Heft 3, 16. Januar 2009
Mediation ist ein Konfliktlösungsverfahren, das eine gerichtliche Auseinandersetzung verhindern kann. In sechs Verfahrensphasen – Arbeitsbündnis, Themenklärung, Bedürfnisklärung der beteiligten Parteien, Lösungsbrainstorming, konkreter Lösungsformulierung und Nacharbeit – wird der konkrete Konflikt zwischen den Betroffenen in Begleitung eines allparteilichen Dritten beigelegt.
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„Wenn es in der Gemeinschaftspraxis Ärger gibt -
Eine (un)endliche Geschichte“
veröffentlicht in der niedergelassene arzt 2/2009
Um viele Gemeinschaftspraxen steht es nicht gut, und damit ist hier nicht die wirtschaftliche Situation gemeint. Ärger, Enttäuschung und gegenseitig verlorenes Vertrauen sind an der Tagesordnung.
Eigentlich sollten [...] der Umgang mit der Unterschiedlichkeit beachtet, Problemfelder identifiziert sowie Lösungsstrategien erarbeitet werden. Praktisch liegt aber meist zu viel anderes an, der berufliche Alltag „frisst“ die Beteiligten auf und man will auch mal endlich Feierabend haben. Die Störungen werden als nicht so relevant eingestuft und „werden sich von selbst lösen ...“
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„Praktische Relevanz von Mediation
für die kurative Medizin“
In den letzten Jahren hat sich in den Arztpraxen vieles verändert. Die Ärzte unterliegen weitreichenden Reglementierungen, der Verwaltungsaufwand ist gewaltig angestiegen. Damit ist der Zeitrahmen, der für rein kurative Tätigkeiten verbleibt, kleiner geworden. Dafür ist der Kostendruck gestiegen. Die Patienten sind aufgeklärter als früher und damit auch kritischer. Das Machbare in der Medizin hat sich verändert und muss zum Teil sehr kritisch beurteilt werden.
[...]
Aus diesen veränderten Bedingungen hat sich eine Situation ergeben, die ich folgendermaßen beschreiben möchte: Unabhängig vom Krankheitsbild und unabhängig von den Ursachen sind die Patienten und ihre Angehörigen wie auch die Aktiven im Gesundheitswesen unzufrieden mit der Situation. Ärzte und Patienten kommunizieren oft nicht mehr auf einer Ebene, die gegenseitigen Erwartungen sind oft nicht mehr kongruent, die Patienten bekommen nicht die Zeit zugewiesen, die sie benötigen, die Vergütung der Ärzte für ihren Einsatz wird zunehmend inadäquat.
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„Mediation im Gesundheitswesen -
Medizin und Wirtschaft“
Mediation wird in der Gesellschaft bekannter und zunehmend eingesetzt. Vielen potentiellen „Kunden“ allerdings ist der Nutzen dieses Verfahrens für ihre persönliche Konfliktsituation noch nicht ausreichend klar.
In einer Mediation wird nach einem strukturierten Verfahren in 5 Schritten der anliegende Konflikt mit den Konfliktpartnern und einem neutralen Dritten bearbeitet. Ziel ist es, eine Klärung der anstehenden Problematik zu erzielen und eine gemeinsame, von allen Beteiligten tragfähige Lösung zu finden. Nur die Lösung hat Aussicht auf Nachhaltigkeit, in der sich die Bedürfnisse Aller wiederfinden. Dabei gibt der Mediator keinen Rat, sondern sorgt für eine ruhige Gesprächsatmosphäre und unterstützt durch geeignete Fragen den Klärungsprozess.
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„Mediation als kooperatives Konfliktlösungsinstrument“
Mediation hat in der Gesellschaft ihren Platz gefunden: In vielen Bereichen (Schule, Trennung/Scheidung, in der Wirtschaft...) wird dieses Verfahren immer häufiger angewandt. Im Bereich Medizin wird alternative Konfliktlösung kaum abgerufen. Dabei kann Mediation nicht nur bei Konflikten z.B. innerhalb der Leitungsebene einer Gemeinschaftspraxis zur Anwendung kommen, sondern auch präventiv bei Umorganisation des Betriebes oder auch bei Konfliktsituationen mit Patienten oder im Zusammenhang mit Anpassungen innerhalb der Familien z.B. bei Neuauftreten einer Diabeteserkrankung eines Familienmitgliedes.

